..aber das Glück nicht nach der Menge…

straßenfundedie menge (2)

Die Menge geht nach dem Glück…

…aber das Glück nicht nach der Menge…

Die Weihnachtszeit ist die Zeit im Jahr, die wie vorherbestimmt scheint, Menschen in einen Konsumrausch zu stürzen.

Geschenke für alle müssen besorgt werden.

Auch für die, die schon alles haben.

Auch für jene, für die einem so gar nichts Passendes einfallen will.

Und auch für manche, denen man gar nichts schenken möchte

Aber war das ursprünglich so angedacht? Ging es da um Verpflichtungen, darum, die Wirtschaft anzukurbeln, arme Einzelhandelsverkäufer zum Jahresende nochmal so richtig unter Stress zu setzen?

Wir wissen alle, dass dem nicht so war, und wann könnten wir uns besser darauf besinnen als jetzt –  in der „Zeit der Besinnlichkeit“?

Auch wenn Falk und ich nicht religiös sind, so empfinden wir doch das Wort Nächstenliebe und seine Umsetzung als eines der höchsten Güter. Es ist oft nicht einfach, aber immer einen Versuch wert.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ bedeutet ja übrigens auch, dass man sich ebenfalls lieben soll. Also denkt auch an Euch, was in diesem Zusammenhang vielleicht heißt, die stressigen Weihnachtseinkaufhetzereien zu unterlassen, die hauptsächlich dazu führen, das Ihr Euer Genervt-sein an Eure (Euch nahe stehende) Umwelt übertragt.

STATTDESSEN: Fragt nach, was der andere sich wirklich wünscht, überlegt selbst, ob es vielleicht etwas Nicht-Materielles oder Symbolisches sein könnte, das Euer gegenüber glücklicher machen könnte, als die 100ste „Krawatte“. 

DIE vonDrecksgold-IDEE: Wir alle lieben es, Geschenke auszupacken.  Es muss aber nicht immer etwas Neues sein. Also schaut doch, ob Ihr das Gewünschte entweder gebraucht kaufen könnt…  ODER…wenn es sowieso keinen konkreten innigsten Wunsch gibt…verpackt etwas total Verrücktes! Etwa  eine Zahnstocherfigur, eine außergewöhnliche Scherbe, das Lieblingsstofftier… Am Schönsten wäre natürlich etwas, das dem anderen schon gehört, das er aber vielleicht in letzter Zeit aus den Augen verloren hat. Oder Ihr verpackt etwas von Euch selbst, das Ihr dem anderen als Leihgabe für eine gewisse Zeit überlasst.  Ihr könnt es wundervoll aufwendig verpacken (am besten selbstredend mit wiederverwendbaren oder recycelbaren Materialien) und so den Akt des Schenkens genau so zelebrieren wie den des Beschenktwerdens. Vielleicht macht Ihr sogar ein wiederkehrendes Ritual daraus. Und das Vergnügen, wenn Ihr unauffällig den Gegenstand des anderen zu Seite schafft, den Ihr verpacken wollt, ersetzt den Kaufrausch, in den Ihr verfallen würdet, weil ihr das „perfekte Geschenk“, das Ihr nicht findet, durch viele unnütze andere substituieren wollt…

Dies ist eine Idee und es gibt noch viele andere für sinn- und wertvolle Geschenke. Kauft wenn dann nachhaltige Produkte. Verschenkt etwas Selbstgemachtes. Oder wie wäre es mit einem Baum? Vergesst dabei nur eines nicht: lasst den Scheiß nicht in Stress ausarten.

Also was ist wichtig? Runterkommen, vielleicht die Ereignisse der letzten 12 Monate Revue passieren lassen, innehalten, reflektieren, Zeit mit Familie und Freunden genießen.  Nach Hause kommen. Und dran denken, dass nicht Konsum das Wichtigste im Leben ist, sondern das Leben selbst.

Wir wünschen Euch allen eine entspannte Vorweihnachtszeit und schöne Feiertage, die Ihr hoffentlich mit Euren Liebsten verbringt!

Nici und Falk

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.